Der Kemmelpark – Beispiel einer nachhaltigen Revitalisierung

 

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Die ehemalige Kemmelkaserne wurde im Jahr 2002 durch den Markt Murnau erworben, mit dem Ziel eine nachhaltige Revitalisierung der Liegenschaft zu erreichen und die Siedlungsstruktur des Gesamtortes zu berücksichtigen.

Biomasseanlage im Kemmelpark  © Murnauer Grundstücks-Verwaltungs-GmbH

Biomasseanlage im Kemmelpark
© Murnauer Grundstücks-
Verwaltungs-GmbH Detailansicht

Die ehemalige Kemmelkaserne wurde im Jahr 2002 durch den Markt Murnau erworben, mit dem Ziel eine nachhaltige Revitalisierung der Liegenschaft zu erreichen und die Siedlungsstruktur des Gesamtortes zu berücksichtigen.

Hierbei wurde durch den Bau von Straßen-, Rad- und Fußwegenetzen das gewachsene Ortsbild integriert und angebunden. So ist der Murnauer Bahnhof in lediglich fünf Minuten zu erreichen – und das zu Fuß. Zudem besteht über die Bundesstraßen B2 und B472 ein unmittelbarer Anschluss an die A95.

Kindergrippe im Kemmelpark © Murnauer Grundstücks-Verwaltungs-GmbH

Kindergrippe im Kemmelpark
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Doch nicht nur die guten Anschlussmöglichkeiten, insbesondere auch die Nähe zum historischen Ortszentrum, zeichnen den Kemmelpark hinsichtlich nachhaltiger Planung aus.

In 2004 fasste der Marktgemeinderat den Beschluss, den Kemmelpark zentral mit Wärmeenergie zu versorgen.  Um diese Zielstellung zu bewerkstelligen, wurde unter anderem ein ökologisch ausgerichtetes Nahwärmekonzept entwickelt, welches den gesamten Kemmelpark mit 48.000 m2 Gewerbefläche , 33.500m2 Mischgebietsfläche und 17.900m2 Wohnfläche mit Wärme versorgen soll.

James Loeb Grundschule © Murnauer Grundstücks-Verwaltungs-GmbH

James Loeb Grundschule
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Hierzu wurde, aufbauend auf den bestehenden Wärmeleitungen der ehemaligen Kemmel-Kaserne, das öffentliche Versorgungsnetz im Zuge von Erschließungsmaßnahmen durch Neubauleitungen ergänzt. Die Quelle der zentralen Energieerzeugung ist die nördlich des Gebäudes120 errichtete Biomasseanlage. Die Anlage ging im Oktober 2007 in Betrieb und erzeugt ausreichend Energie, um den gesamten Kemmelpark mit Wärmeenergie zu versorgen.  Energieträger sind hierbei Holzhackschnitzel. Besonders nachhaltig ist diese Form der Wärmeenergieerzeugung nicht nur aufgrund der Wahl des regenerativen Energieträgers Holz, sondern auch dadurch, dass die bereitgestellten Holzhackschnitzel aus der Region stammen und somit keine langen Transportwege aufweisen.

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