Energiepfad am ENNI Solarpark Mühlenfeld

 
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Nahezu einzigartig ist der Solarpark, weil er sich harmonisch in das natürliche Umfeld der Dong einbettet. So werden Besucher das Zusammenspiel zwischen dem 14.608 Module umfassenden grünen Kraftwerk und der Flora und Fauna des Geländes erleben.

Mit dem Solarpark Mühlenfeld in Neukirchen-Vluyn hat ENNI auf dem Gelände der ehemaligen Kiesbaggerei Dömkes nach einer vierjährigen Planungs- und Genehmigungsphase eines der größten Projekte der Energiewende am Niederrhein umgesetzt. Rund 3,5 Millionen Euro hat ENNI dort über ihre Tochtergesellschaft ENNI Solar investiert und auf einer rund elf Fußballfelder großen Fläche in Sichtweite zur Alten Mühle in der Dong eine der größten Freiflächen-Fotovoltaik-Anlagen am Niederrhein errichtet. Nahezu einzigartig ist der Solarpark aber, weil er sich harmonisch in das natürliche Umfeld der Dong einbettet. So werden Teilnehmende das Zusammenspiel zwischen dem 14.608 Module umfassenden grünen Kraftwerk und der Flora und Fauna des Geländes erleben.

Die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein GmbH (ENNI) versteht sich als einer der Treiber der Energiewende am Niederrhein. Nach Dutzenden Dachflächen-Photovoltaikanlagen hat die ENNI konsequenterweise mit dem Solarpark Mühlenfeld in Neukirchen-Vluyn eines der größten regionalen grünen Leuchtturmprojekte realisieren können. Begleitet wird der Solarpark von dem kostenlos zugänglichen und gemeinsam mit dem Studiengang Environment & Energy der Hochschule Rhein-Waal entwickelten regenerativen Energiepfad, der zudem in mehrere niederrheinische Radrouten eingebunden ist. Hier macht ENNI die Energiewende für Menschen erlebbar und spricht folgende Themen an: Sonne als Quelle aller Energien, Windkraft, Biomasse, Solarenergie, Solarpark Mühlenfeld, E-Mobilität und regenerative Energie im Haus.

ENNI möchte ihre regionalen Projekte für Menschen öffnen, sie erlebbar machen und so ein Plus an Transparenz schaffen. Wie nur wenige Kommunen am Niederrhein kann ENNI in ihrem Stammgebiet Projekte über nahezu alle regenerativen Erzeugungsquellen vorweisen. Zudem ist die Kombination von konkreten Projekten mit bildungsorientierten Informationsangeboten nur selten zu finden. Damit dokumentiert ENNI ihre auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Energiepolitik. Nach der Vorstellung von Enni-Geschäftsführer Stefan Krämer könnten bereits im Jahr 2035 hundert Prozent des in den Kommunen Moers und Neukirchen-Vluyn benötigten Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Hier sind auch Bürger gefordert, etwa mit privaten PV-Anlagen das ambitionierte Ziel zu erreichen. Der Energiepfad soll Menschen somit auch dafür sensibilisieren, sich in das Thema einzubringen.

Perspektiven
Umgesetzte Projekte in Moers sind ein Biomasse Heizkraftwerk und der Windpark Moers-Repelen. Dazu ist noch ein weiterer Windpark auf der Halde Kohlenhuck (Moers) und weitere Solarparks am Niederrhein geplant.

Beim Bau des Solarparks Mühlenfeld kooperierte die ENNI eng mit dem ortsansässigen Naturschutzbund (NABU) sowie mit der Jägerschaft des gemeinschaftlichen Jagdbezirks Dong. Auf dem ehemals industriell genutzten Kiesgelände ist nach einer jahrelangen Rekultivierung ein Kleinod entstanden. Die Kooperationspartner haben sich dazu verpflichtet, dieses Biotop zu erhalten und den Bedürfnissen der Arten entsprechend zu pflegen. Mit Pflanzaktionen und Aufforstungen rund um das Gelände des Solarparks sichern sie so einen idealen Lebensraum etwa für Kreuzkröten, Rehe und Sumpfrohrsänger. So soll zum Beispiel ein aus Wurzeln aufgeschütteter Wall der dort lebenden Kreuzkrötenpopulation einen idealen Rückzugsraum bieten.

Träger: ENNI Energie und Umwelt
Zielgruppe: Bürgerschaft, Schulklassen
Finanzierung: Ca. 3,5 Mio €

Der Solarpark produziert vor Ort ca. 3.500 MWh/a elektrische Energie für ca. 940 Haushalte und spart dadurch ca. 2400 t CO2 Äquivalenten ein. Er trägt damit maßgeblich zur Energiewende am Niederrhein bei. 

Leistung (MW)

 3,5

Ertrag (Euro/a)

 370 T€

Energieertrag (MWh/a)

 3.300

Kosteneinsparung (Euro/a)

 -----------

CO2- Einsparung (t/a)

 2.400

Wertschöpfung (Euro/a)

 100 T€

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