Solarparks auf Freiflächen der Stadt Oldenburg

 
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Die Stadt Oldenburg hat auf ihrem Gebiet zwei Großflächen für die Nutzung von PV-Feldanlagen freigegeben. Zum einen handelt es sich dabei um die Fläche des ehemaligen Fliegerhorstes im Stadtnorden und zum anderen im Stadtsüden eine Fläche an der Tweelbäker Tredde, angrenzend an ein bereits bestehendes Gewerbegebiet.

Der Solarpark auf dem ehemaligen Oldenburger Fliegerhorst ging Ende 2011 ans Netz. Entstanden ist ein fast 30 Hektar großes Solarkraftwerk. Dies entspricht einer Größe von etwa 40 Fußballfeldern. Die mit 59.136 Solarmodulen erzielte Leistung von 13,9 MWp pro Jahr reicht aus, um rund 3.200 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen. Die Einsparung an CO2-Emissionen gegenüber herkömmlicher Stromproduktion beträgt rund 7.360 Tonnen. Zusammen mit einer PV-Freilandanlage auf einer Fläche von 58 Hektar der benachbarten Gemeinde Wiefelstede ist hier das bis dahin größte Solarkraftwerk Niedersachsens entstanden.

In Zusammenarbeit mit der seinerzeit ebenfalls in Oldenburg ansässigen Firma SOLEN Energy ist eine weitere Freiflächenanlage im Stadtsüden an der Tweelbäker Tredde realisiert worden. Hier sind auf 630 „Tischen“ 18.900 Module mit einer Leistung von 4,413 MWp im Betrieb. Mit dieser Leistung können jährlich rund 4 Millionen kWh Strom erzeugt und circa 900 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden. Die CO2-Einsparung beträgt zirka 2.300 Tonnen pro Jahr (nach CO2 Faktor für den Strommix in Deutschland 2012 = 0,576 g CO2/kWh).

Stärkung der erneuerbaren Energien. 

Zu der Zeit attraktive Einspeisevergütung.

Perspektive
Folgeprojekte auf Freiflächen im Stadtgebiet sind nicht ersichtlich. 

Durch die Investoren; die Stadt schaffte die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen.

Kooperationen

Fliegerhorst: Betreiber und Bauherr ist das Oldenburger Unternehmen IFE Eriksen AG, das auf die Planung, Errichtung und Betreibung von Windparks, Solarparks und Solarfabriken spezialisiert ist.

Tweelbäker Tredde: In Zusammenarbeit mit der in Oldenburg ansässigen Firma SOLEN Energy.

 
 

Die beiden Solarparks tragen insgesamt zu einer CO2-Reduktion von circa 9.600 Tonnen bei. Das sind fast 10 Prozent des Klimaschutzzieles, das die Stadt nach dem integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept » bis zum Jahr 2020 erreichen will.

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