Ökostromversorgung der städtischen Liegenschaften, Straßenbeleuchtung und der Märkte

 
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Seit 1. Januar 2011 werden alle städtischen Liegenschaften zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt. Nach und nach wurden die Straßenbeleuchtung und große städtische Märkte mit einbezogen.

Der seit 2011 verwendete Ökostrom stammt zu 100 Prozent nachweislich aus erneuerbaren Energien (Wasser, Wind und auch Sonne) beziehungsweise Kraft-Wärme-Koppelungsanlagen (KWK)und wird zu mindestens 10 Prozent aus neuen oder teilerneuerten Anlagen bezogen, die nicht älter als 6 Jahre sind .Der KWK-Anteil am Ökostrom darf höchstens 50 Prozent betragen und muss den Hocheffizienzkriterien der KWK-Richtlinie 2004/8/EG (Anhang III) entsprechen.

2012 wurde auch die städtische Straßenbeleuchtung wurde auf Ökostrom umgestellt. Und im weiteren Verlauf wird angestrebt, auch die Märkte sukzessive mit Ökostrom zu versorgen. Vorläufer sind hierfür das Stadtfest und der Kamermarkt die beide mit NaturWatt Strom in Premium-Qualität beliefert werden. 2013 trägt erstmals auch der Lamberti-(Weihnachts-)Markt zur Erreichung der Klimaschutzziele bei.

Projektziel: Reduktion der C02-Emissionen; eine Erhöhung der Ökostrommenge am Gesamtverbrauch im Privat- und Unternehmenssektor von ca. 3% in 2011 auf 8% in 2020 bewirkt eine bilanzielle CO2-Reduktion von 18.000 Tonnen.

Die Stadt wirbt intensiv für den Wechsel zu Ökostromprodukten und geht dabei mit bestem Beispiel voran: Flyer, Plakate, Internet, Infostände in der Fußgängerzone und Wechselprämien in Aktionszeiträumen. 

Zudem agiert die Stadt als Vorbild für ihre Bürger und Bürgerinnen sowie Unternehmen.

Perspektiven: 
Weitere Märkte sind mit Ökostrom zu versorgen. Im Qualität des Ökostroms soll einheitlich für Liegenschaften, Straßenbeleuchtung und Märkte den Kriterien von „geprüftem Ökostrom“ entsprechen (mind. 30% aus Anlagen nicht älter als 6 Jahre) – z.B. TÜV Nord Cert Standard A 75-S026-1. 

Finanziert von der Stadt Oldenburg, in Kooperation mit EWE Vertrieb GmbH. 

 

 

Bezogen auf die Energieverbräuche von 2014 ergibt sich durch diese Maßnahmen für Liegenschaften, Straßenbeleuchtung, Märkte ein Klimaschutzbeitrag von ca. 6.900 Tonnen CO2.

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