Biogas für Fahrzeuge des ÖPNV und stadteigener Dienstwagenflotte

 
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Seit der bilanziellen Umstellung der Gasfahrzeuge auf Bioerdgas im Jahr 2014 wird jetzt vollständig CO2-frei gefahren. In einzelnen Schritten wurden bis 2016 alle Dieselbusse der VWG auf den Biogasbetrieb umgestellt. Parallel zu der Umstellung der Busse erfolgte die Umstellung der städtischen Dienstwagen.

Seit 2014 setzt die VWG bilanziell Bio-Erdgas ein, so dass die Erdgasflotte heute nahezu CO2-neutral betrieben wird. Es wurde sichergestellt, dass der Energieträger in ökologischer und ethischer Hinsicht zu vertreten ist und nicht dazu beiträgt, noch weitere landwirtschaftliche Monokulturen zu schaffen und mit der Nahrungs- und Futtermittelproduktion zu konkurrieren.

Für die Biomasse zur Produktion des durch die EWE bezogenen Bioerdgases ist keine separate, zusätzliche Anbaufläche notwendig, denn als Rohstoffe werden landwirtschaftliche Reststoffe aus der Ethanol-Großproduktion verwendet. Im Herbst 2016 werden mit der Inbetriebnahme weiterer zehn Erdgasfahrzeuge die letzten Dieselbusse ausgemustert, so dass dann ausschließlich Erdgasfahrzeuge im Liniennetz der VWG im Einsatz sind, insgesamt 97 Busse.

Ab dem 1. Juli 2013 stellte auch die Stadtverwaltung ihre Dienstfahrzeuge (PKW) auf Bioerdgas um Ziel ist es jetzt, die Dienstwagenflotte stufenweise auf E-Fahrzeuge umzustellen. Die gesammelten Erfahrungen aus dem Betrieb von aktuell zwei Elektrofahrzeugen fließen in die Ausschreibung des PKW-Fuhrparks in 2017 hinsichtlich des Einsatzes weiterer Elektrofahrzeuge ein.

Projektziele: Erhebliche bilanzielle CO2-Reduktion und Reduktion von Umweltbelastungen durch Stickstoffoxid- und Kohlenwasserstoffemissionen, die durch den Dieselkraftstoff verursachte Schwefeldioxid und Rußpartikel werden praktisch vollständig vermieden.

In den kommenden zehn Jahren, die auch den Zeitraum der Zweckbindung der eingeholten entsprechenden öffentlichen Fördermittel bezeichnen, soll zunächst die Erdgastechnologie bei der VWG weiterhin zur Anwendung kommen. Die aktuellen Pilotprojekte in anderen Städten zu EBussen müssen in den nächsten Jahren sorgfältig ausgewertet werden.

Seit 2016 nun steht dem Fuhrpark der Stadt Oldenburg ebenfalls ein E-Auto (e-UP) zur Verfügung. Ziel ist es hier jetzt, die Dienstwagenflotte stufenweise wo möglich auf E-Fahrzeuge umzustellen. Die gesammelten Erfahrungen aus dem Betrieb von aktuell zwei Elektrofahrzeugen fließen in die Ausschreibung des PKW-Fuhrparks in 2017 hinsichtlich des Einsatzes weiterer Elektrofahrzeuge ein. 

Die Mehrkosten wurden bis 2015 im städtischen Haushaltsplan veranschlagt, ab 2016 im Wirtschaftsplan der VWG. Sie betragen etwa 270.000 Euro jährlich. Mehrkosten für Dienstfahrzeuge betragen jährlich rund 500 Euro im Budget des städtischen Eigenbetriebes. 

Kooperationen: EWE, VWG (VWG-Gesellschafter: Stadt Oldenburg (74 %), EWE VERTRIEB GmbH, Oldenburg; (26 %).

 
 

Durch die Vermeidung von Dieselkraftstoffen wird nicht nur der Verbrauch endlicher fossiler Energieträger vermieden, sondern auch die besondere Belastung durch Schwefeldioxid und Rußpartikel.

CO2-Einsparungen: Ca. 11.700 Tonnen/a bei 97 Bussen (inkl. Vorkette und 0-Emission für Bioerdgas gemäß EcoRegion).

 
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