Energiestadt Lichtenau - Windkraft verleiht Flügel

 
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Im westfälischen Lichtenau (11.550 Einwohner) drehen sich bereits viele Windkraftwerke. Die Windkraft mit ihren insgesamt 145 Anlagen und einer Gesamtleistung von 200 Megawatt fungiert als Transmissionsriemen für alle Bereiche der erneuerbaren Energien. Im Technologiezentrum für Zukunftsenergien TZL unterhält die Stadt Lichtenau eine Dependance in der sowohl der Klimaschutzmanager als auch die Stadtwerke Lichtenau untergebracht sind.


 

Die Stadt Lichtenau feiert einen Meilenstein in ihrer Entwicklung, denn als erste NRW Kommune betreibt sie über ihre Stadtwerke einen eigenen Windpark in der Nähe des Ortsteils Hakenberg, der im November 2016 von NRW-Minister Lersch-Mense eingeweiht wurde.

Die Planungen begannen bereits in 2013. Das BImSchG-Verfahren dauerte von 2014 bis 2015. In 2015 konnte dann mit dem Bau der Windkrafträder begonnen werden. Die Inbetriebnahme erfolgte von März bis November 2016.

Es handelt sich um fünf Windkraftanlagen des Typs Enercon E 115 (Rotordurchmesser 115 m) mit einer Gesamthöhe von 206 m und einer  Nabenhöhe von 149 m. Die  Nennleistung beträgt je 3 MW (insgesamt 15 MW). In der Zeit seit der Inbetriebnahme im November 2016 wurden bis April 2017 rund 21,5 Mio. kWh Energie produziert.

Die Kosten für die sechs Windkraftanlagen beliefen sich auf ca. 26,5 Millionen Euro. Zehn Millionen steuerte die Stadt Lichtenau bei. 16,5 Millionen wurden über zwei regionale Banken investiert.

Hermann Dickgreber, Geschäftsführer der Stadtwerke Lichtenau, verweist dabei auf die konstruktive Zusammenarbeit der Finanzpartner und beschwor eines seiner Leitmotive „In der Region, für die Region“. Der Klimaschutzmanager der Stadt, Günter Voß, freut sich im Rahmen des Projekts über die Aufstellung eines Energie-Displays auf dem Gelände des TZL. Hier kann man ablesen wie viel Ökostrom in der Energiestadt Lichtenau täglich produziert wird und wie hoch der Anteil des Ökostroms am Jahresverbrauch des Kreises ausmacht (derzeit 70%). Für Besucher und Schulklassen des TZL stellt das Display eine interessante Infoquelle dar.


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Projektstand 2017.06

© Bundesgeschäftsstelle European Energy Award