PV-Anlage Freibad Dingden in Hamminkeln

 
Selbsteinschätzung der Kommune

Kommunendaten
Projektdaten
Kontakt

Die Kooperation zwischen der Stadt Hamminkeln und dem Freibad-Verein Dingden macht beide Seiten zu Gewinnern. Der Anteil regenerativer Energie steigt weiter an, wie es das Klimaschutzziel der Kommune vorsieht, und die PV-Anlagen sichert den Betrieb des Freibads.

Der Freibad-Verein Dingden betreibt mehrere Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dachflächen und speist den Strom ins öffentliche Netz ein. Die Erträge finanzieren den Betrieb des Freibades. Der Verein zahlt u.a. 20.000 € an die Stadt zum Erhalt des Freibades. Eigentümer ist die Stadt Hamminkeln, diese verpachtet das Freibad Dingden an den Verein. Die Stadt Hamminkeln bezahlt den Unterhalt (Strom etc.), für diesen erhält sie 20.000 € Unterhaltszuschuss vom Freibad Verein. Dieser generiert diese Summe durch die Photovoltaikanlagen.
 
Beim Heizen des Wassers setzen die Vereinsmitglieder ebenfalls auf Erneuerbare Energien. Sie nutzen seit 2014 die Abwärme der Biogasanlage eines Landwirts. So sorgen sie dafür, dass das Wasser immer 27 Grad Celsius hat.

Die Stadt Hamminkeln hat ein kommunales Klimaschutzkonzept. Eines der Ziele ist es, 75 % des Stromverbrauchs bis zum Jahr 2020 aus Erneuerbaren Energien zu decken. Aktuell sind es 60 %.

Im Bereich der Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energie ist die Zielmarke von 20 %, die für das Jahr 2020 vorgesehen war, bereits erreicht.

Im Juni 2018 ist das Vorhaben „Projekt des Monats“ der Agentur für Erneuerbare Energien.

Die Investition von 430.000 € für die PV-Anlagen wurde über einen Kredit für den Freibad-Verein Dingden finanziert. Die Kommune übernahm eine Bürgschaft von 150.000 €.

Die Anlagen sparen 145 t CO2 pro Jahr ein und erzielen einen wirtschaftlichen Gewinn von rund 60.000 Euro.

Die Stadt erhöht den Anteil Erneuerbare Energien und profitiert darüber hinaus mit einem attraktiven, vereinsgeführten Freibad. Bürgerschaftliches Engagement wurde über eine Bürgschaft unterstützt.

  Links
  Publikationen

Druckversionzur Startseite

Logo eea

Projektstand 2018.08

© Bundesgeschäftsstelle European Energy Award