Windenergieanlage auf der Halde Hoppenbruch in Herten

 

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Der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR), die Hertener Stadtwerke GmbH und der Privatmann Jürgen Schmidt (Essen) haben die „Ruhrwind Herten GmbH“ gegründet und im Jahr 1997 die „Windenergieanlage“ auf der ehemaligen Bergehalde Hoppenbruch in Herten realisiert

Windenergieanlage auf der Halde Hoppenbruch, Herten

Windenergieanlage auf
der Halde Hoppenbruch,
Herten
Quelle: Ruhrwind Herten
GmbH

Die Förderung regenerativer Energien haben sich der Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR), die Hertener Stadtwerke GmbH und der Privatmann Jürgen Schmidt (Essen) zur Aufgabe gemacht. Zusammen haben sie die „Ruhrwind Herten GmbH“ gegründet und als erstes gemeinsames Projekt im Jahr 1997 die „Windenergieanlage“ auf der ehemaligen Bergehalde Hoppenbruch in Herten realisiert.
 
Unter dem Motto „Energie verwenden, nicht verschwenden“ setzen sich die Hertener Stadtwerke als lokaler Energieversorger bereits seit vielen Jahren für den sinnvollen Einsatz von Strom, Gas und Fernwärme in Herten ein. Im Rahmen des „Energiekonzeptes 2000plus“ legen sie den Schwerpunkt auf Umweltfreundlichkeit und unterstützen mit vielfältigen Angeboten den sparsamen Energieeinsatz in Hertener Haushalten. Die Hertener Bevölkerung unterstützt ihrerseits die Maßnahmen, die das Bewusstsein für mehr Umweltfreundlichkeit in Herten erhöhen.
  
An der Realisierung des Windenergie-Projektes auf der Halde Hoppenbruch, das ein Investitionsvolumen von 1,84 Millionen Euro beinhaltete, beteiligten sich auch 300 Hertener Bürger und brachten mit ihrer finanziellen Unterstützung ihr Engagement für die Windenergie unmittelbar zum Ausdruck. Dieses Projekt stellte in Herten eine Feuertaufe für die finanzielle Einbindung der Bürger in Energiebelange dar und kann somit als Vorläufer des Finanzierungsmodells „hertenfonds“, die 2002 von den Hertener Stadtwerken ins Leben gerufen wurden, gesehen werden.

Die Windenenergieanlage auf der Halde Hoppenbruch erzeugt rund drei Millionen Kilowattstunden pro Jahr und kann damit etwa 800 Haushalte in Herten versorgen. Durch diese Anlage wird der Stadt Herten und der Umwelt pro Jahr eine Belastung von 3.450.000 Kilogramm Kohlendioxid, 2.700 Kilogramm Schwefeldioxid, 2.850 Kilogramm Stickoxid und 195 Kilogramm Staub erspart. 

Skulpturen auf der Halde Hoppenbruch, Herten

Skulpturen auf der Halde Hoppen-
bruch, Herten
Quelle: Ruhrwind Herten GmbH

Die Anlage auf der Halde Hoppenbruch in Herten hat sich zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt und viele Spaziergänger besichtigen bei ihrer Tour auf der Halde nicht nur die Anlage sondern auch den seit 1998 daran angrenzenden „Skulpturen-Garten Windkraft“, in dem acht Skulpturen über die Anlage und das Thema Wind, seine Entstehung und Nutzung sowie über Märchen und Mythen zum Thema Wind informieren.
 
Das Projekt ist eines der Leitprojekte der Landesinitiative Zukunftsenergien und wurde vom Land Nordrhein- Westfalen und von der Europäischen Union gefördert.

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