Ökoprofit® in Dresden

 

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ÖKOPROFIT® bietet Dresdner Unternehmen seit dem Frühjahr 2006 die Möglichkeit, mit personell und finanziell vertretbarem Aufwand die Umweltauswirkungen zu erfassen, schrittweise zu reduzieren und damit gleichzeitig betriebliche Kosten zu senken.

Aus den verschiedensten Wirtschaftsbranchen von Kosmetik bis Wälzlager, von Präzisionsuhren aus Glashütte bis Regenerierung von Dieselmotoren haben elf Teilnehmer die Prüfung dieser vierten ÖKOPROFIT®-Runde erfolgreich bestanden. Alle ÖKOPROFIT-Betriebe sparen durch die im Rahmen des ÖKOPROFIT® initiierten Maßnahmen, die im betriebsspezifischen Umweltprogramm vollständig beschrieben sind, den beeindruckenden Betrag vonmehr als 359 000 Euro pro Jahr ein.

Die Unternehmen haben 70 Maßnahmen in ihren Umweltleistungen ausgewiesen. Davon sind mit 55 Maßnahmen fast vier Fünftel während der Laufzeit  des Projektes realisiert worden. Weitere Vorhaben sind mit Terminen für 2015 untersetzt. Es entspricht der Maxime bei ÖKOPROFIT, dass möglichst viele Aktivitäten bereits während der Projektlaufzeit realisiert oder wenigstens begonnen werden. 

 

Das ÖKOPROFIT® Pilotprojekt für Sachsen bot fünfzehn Dresdner Unternehmen ab dem Frühjahr 2006 die Möglichkeit, mit personell und finanziell vertretbarem Aufwand die Umweltauswirkungen zu erfassen, schrittweise zu reduzieren und damit gleichzeitig betriebliche Kosten zu senken.

Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bearbeiteten in gemeinsamen Workshops alle Umweltthemen; die Teilnehmer erhielten dafür vom Lizenzgeber CPC Graz erarbeitete und von der Stadt München an deutsche Verhältnisse angepasste Arbeitsmaterialien. Zum Thema Energie wurde ein Zusatzheft entwickelt, das in die Arbeitsmaterialien aufgenommen wurde, und ein Extraworkshop durchgeführt. Ein Team von erfahrenen sächsischen Umweltberatern unterstützte die Unternehmen vor Ort und zeigte ihnen Verbesserungsansätze für bestimmte Bereiche wie zum Beispiel Rechtssicherheit, Umweltentlastung und Kostensenkung auf.

Die Einsparung von Elektroenergie bleibt Schwerpunkt bei Lastmanagement, Beleuchtung und Druckluft. Fast zwei Drittel der Maßnahmen verringern Energieverbrauch, erhöhen die Energieeffizienz und verhindern Emission. Um mehr als 2 Millionen Kilowattstunden pro Jahr einzusparen, bedarf es schon enormer  Anstrengungen. Die Senkung des Ausstoßes von Kohlendioxid um fast 811 Tonnen tut der Umwelt gut. Durch konsequente Analyse von Rohstoffeinsatz reduzieren sich die Einsatzmengen um mehr als 220 Tonnen im Jahr. 

Umweltbereich

Anzahl der Maßnahmen

erledigte Maßnahmen

noch in 2015 geplant

ab 2016 geplant

Umweltentlastung pro Jahr

Energie/ Emission

45

34

11

 

2 019 000 kWh

Rohstoff

14

10

4

 

222 t

Abfall

1

1

 

 

11 t

Wasser/Abwasser

2

2

 

 

1 108 m³

Sonstiges

8

7

 

 

Gesamt

70

54

15

1

 

 

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