Solaroffensive - Nutzung kommunaler Dächer für private Investitionen

 

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BürgerInnen, die über keine eigenen Dachflächen verfügen, wird die Möglichkeit geboten, in Photovoltaik zu investieren.

BürgerInnen, die über keine eigenen Dachflächen verfügen, wird die Möglichkeit geboten, in Photovoltaik zu investieren. Hierzu werden Dachflächen öffentlicher Gebäude genutzt, die vom Immobilienservice der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Die Interessenten können mit einer geringen Einstiegsinvestition Anlagen/Teilanlagen kaufen und über die Einspeisevergütung (EEG) für 20 Jahre eine Auszahlung erhalten, die deutlich höher ist, als die Investition. Nach Ablauf der 20 Jahre sollen die Anlagen in das Eigentum derjenigen übergehen, die die Dachflächen zur Verfügung stellten.
Die Stadt Mülheim an der Ruhr hat ein Solarkataster erstellt (Nutzbarkeit/Statik – kommunale Dachflächen). Für diese Flächen können sich Interessierte bewerben. Die Anlagen sollen bei Schulgebäuden für den Unterricht verwendbar, die Menge des produzierten Stromes und des eingesparten Kohlendioxid anzeigen.

Erfolge
Bisher wurden Anlagen mit insgesamt ca. 110 Kilowattpeak gebaut. Dies entspricht einem Investitionsvolumen von rund 500.000 Euro, mit dem im Jahr 140.000 Kilowattstunden Strom erzeugt und damit 120.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden.
Seit Anfang 2010 wird allen HauseigentümerInnen das internetbasierte Solarscanning aller Dachflächen im Stadtgebiet Mülheim an der Ruhr angeboten. In dieser Datenbank (Solarkataster) können HausbesitzerInnen überprüfen, ob ihr Haus für Solarenergie geeignet ist (Lage, Ausrichtung, Nutzungbewertung; vorbehaltlich einer statischen Prüfung).
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Projektstand 2010

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